Deutscher Gewerkschaftsbund

19.03.2018
Gemeinsamer Aufruf!

Kreuzwege der Arbeit in der Region

Auf den Spuren von Armut und Ausgrenzung

Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), die Betriebs- und Arbeitspastorale des Bistums und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in der Region Aachen rufen gemeinsam dazu auf, sich an den zahlreichen Aktionen im Rahmen der Kreuzwegs-Prozessionen zu beteiligen.

„Es ist nicht von Gott gewollt, dass die Reichen auf Kosten der Armen leben!“, zitiert Johannes Eschweiler den Propheten Amos als dieser dem Volk ins Gewissen redet. „Leider erleben wir heute mehr denn je eben solche Zustände!“ hält der Betriebsseelsorger des Bistums Aachen fest. Noch eindringlicher wird Andris Gulbins als Leiter des KAB-Bildungswerks der Aachener Diözese: „Unsere »Kreuzwege der Arbeit« sollen die unwürdigen, rechtlosen und sklavenähnlichen Lebensverhältnisse tausender Menschen allein in unserer Region öffentlich machen und ans Licht holen!“

Beide werben in der Tradition der christlichen Kreuzwegs-Prozessionen für die offenen Aktionen zahlreicher lokaler Initiativen und EhrenamtlerInnen und haben sich mit dem DGB einen starken weltlichen Partner zur Seite genommen. So finden in diesem Jahr in der gesamten Region die »Kreuzwege der Arbeit« an vielen unterschiedlichen Stationen statt, die auf sichtbare und verfestigte Armut, auf systematische Ausbeutung in der Arbeitswelt hinweisen, aber auch auf ziviles und betriebliches Engagement gegen diese Missstände aufmerksam machen.

Konkret geht es um die Arbeitsbedingungen jener Menschen, die beispielsweise in der Fleischindustrie, als Saison- und Erntehelfer, im Transportwesen, auf den Baustellen der Region oder im Bereich der häuslichen Angehörigen-Pflege arbeiten. Arbeitsrechtliche Mindeststandards, Versicherungsschutz, Urlaubs- und Krankengeld und vieles mehr wird diesen häufig ausländischen Arbeitskräften oft vorenthalten.

Und diese Entwicklung liegt im Trend wie ein Blick auf die langfristige Arbeitsmarktpolitik bestätigt. So stellt auch Ralf Woelk, Regionsgeschäftsführer des DGB, enttäuscht fest: „Der Ausbau des Niedriglohnsektors und verfestigte Armut gehören unmittelbar zusammen. Mehr und mehr Tafeln und deren wachsende Kundenzahl sind ein weiteres Indiz für einen maroden Sozialstaat. Die neue Bundesregierung will daran laut Koalitionsvertrag wohl nichts Substanzielles ändern.“

Wer mitmachen will, findet hier alle Inforamtionen zu Datum, Uhrzeit, Treffpunkt unserer Aktionen in der Region!

Institutionsspitzen rufen zu den Kreuzwegen der Arbeit auf!

DGB


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