Deutscher Gewerkschaftsbund

17.06.2012

Gustav Horn auf Einladung des DGB an Aachener RWTH

Prof.Dr. Gustav Horn

Prof. Dr. Gustav Horn (Foto: Prof. Dr. Gustav Horn)

In einem lehrreichen Vortrag analysierte Horn drei Fehlentwicklungen, die ursächlich für die Euro- und Finanzkrise seien. 1. die Deregulierung der Finanzmärkte, welche zu immer risikoreicheren Anlagen verleitete, die letztlich absehbar in eine Katastrophe führte, 2. die weiter anhaltende Ungleichheit der Einkommensverhältnisse. Während konsumträchtige Arbeitnehmereinkommen sinken, steigen die finanzanlageorientierten Spitzeneinkommen. Diese Fehlentwicklung schafft auf Dauer Fehlanreize auf allen Märkten. 3. Schließlich die Ungleichheit der Handelsbilanzen. Diese führten dazu, dass im gleichen Euro-Wirtschaftsraum stetig die gleichen Gewinner und Verlierer bei den Außenhandelsbilanzen hervorgebracht werden. Dies führe dazu, dass sich das Vermögen der einen auf den Schulden der anderen aufbaut und verstetigt. Entgegen der herrschenden Meinung ist die gegenwärtige Krise daher keine Staatsschulden- sondern eine Systemkrise.

Der Folienvortrag von Prof. Gustav Horn und weiter Informationen zum Thema können hier abgerufen werden.

Die öffentliche Vorlesung war Teil einer Kooperation mit dem IPW, die bereits im letzten Semester mit einem Gastvortrag von Prof. Heinz-J. Bontrup zur Arbeitszeitverkürzung begonnen hatte. Die Veranstaltungsreihe soll auch im nächsten Semester als öffentliche Vorlesung fortgesetzt werden.

Prof. Dr. Horn und Ralf Woelk

Prof. Dr. Horn und der Ralf Woelk diskutieren nach dem Vortrag mit den ZuhörenInnen. Foto: Andreas Frohberg

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