Deutscher Gewerkschaftsbund

17.04.2014

Der DGB-Kreisverband Düren

DGB KV Düren 1. Mai

DGB

Gewerkschaft Ordentliches Mitglied Stellvertretendes Mitglied
Vorsitzender Ludger Bentlage (NGG)n.n.
IG Metall Michaela Kalkbrenner Peter Nießen
IG BCE Heinrich Wirtz Ulrich Titz
GdP Sascha Doniniczak Axel Bolk
EVG Sebastian Mandelartz n.n.
GEW n.n. n.n.
NGG Ralf Göbbels n.n.
verdi Heinz Kaulen Silvia Schönherr
IG BAU Tomislav Stevkov n.n.

 

Kontaktdaten des Vorsitzenden des KV Düren:

Ludger Bentlage
l.bentlage@gmx.net
Mobil: 0152 02038504

08.06.2017
Einblicke in die Aktion des KV Düren

Pendleraktion am 31.05.2017

Rente muss bis zum Monatsende reichen

30.03.2017

Ausstellung "Vergessene" Geschichte

Politische Verfolgung in der Bundesrepublik Deutschland

Ausstellung

DGB

Das Bertram-Wiland-Archiv und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zeigen die Ausstellung "Vergessene" Geschichte:

Am 28. Januar 1972 beschloß die Konferenz der Ministerpräsidenten den so genannten Radikalerlass, der sich vorrangig gegen tatsächliche oder vermeintliche Linke richtete. Die Folgen: Etwa 3,5 Millionen Personen wurden politisch überprüft. Die Geheimdienste meldeten den Einstellungsbehörden zwischen 25.000 und 35.000 "verdächtige" Bewerber/Innen. Mehr als 10.000 Berufsverbotsverfahren wurden eingeleitet, etwa 2.250 Bewerber/Innen nicht eingestellt und 256 Beamte/Innen entlassen. Die Dunkelziffer dürfte erheblich höher liegen.

In der Ausstellung wird das gesellschaftliche Klima der damligen Zeit dargestellt, gleichzeitig aber auch auf die historischen Vorbilder und die Konsequenzen dieser Politik der Einschüchterung verwiesen.

Ausstellungseröffnung
Montag, 24. April, 17 Uhr, Kreishaus Düren

mit Beiträgen von

  • Landrat Wolfgang Spelthahn (Schirmherr)           
  • Dr. Rutger Booß (Berufsverbot-Betroffener)        
  • Vertreter vom Bertram-Wieland-Archiv                
  • Ludger Bentlage (DGB Kreisvorsitzender Düren)

 

www.bertram-wieland-archiv.de
www.nrw-sued-west.dgb.de

 


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13.10.2016

DGB Kreisverband Düren trifft MdB Dietmar Nietan, SPD

KV Düren

DGB

Der DGB Kreisverband Düren führte am 04. Oktober 2016 mit dem Dürener SPD Bundestagsabgeordneten Dietmar Nietan ein Gespräch über den Einsatz der Bundeswehr im Innern, da dies einige wichtige Bundestagsabgeordnete in den vergangen Wochen gefordert hatten. Es wurde klar, dass er eine Änderung des Grundgesetzes ablehnt.

Er teilt die vom DGB Bundesvorstand veröffentlichte Position, über die strikte Aufgabentrennung von Polizei und Bundeswehr.

Siehe hierzu http://www.dgb.de/presse/++co++619463e2-49a1-11e6-8ff4-525400e5a74a

Equal Pay Day 2016

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Equal Pay Day 2016

DGB

Nachweislich verdienen Frauen in Deutschland immer noch 22% weniger als Männer.
Selbst schuld!?
"Du hättest ja auch einen anderen Beruf wählen können!"
müssen sich viele Frauen anhören.

Denn viele Frauen arbeiten in den sogenannten schlechtvergüteten Sorgeberufen. Frauen erziehen Kinder, pflegen alte und kranke Menschen; sie putzen, kochen, waschen - Tätigkeiten, ohne die auch in Zukunft keine Gesellschaft überleben kann. Doch der Dienst am Menschen ist chronisch unterbezahlt und wird gesellschaftlich wenig wertgeschätzt.

Die Kamagne zum Equal Pay Day 2016 "Berufe mit Zukunft. Was ist meine Arbeit wert?" trifft somit ins Schwaze.

 

Das Frauenbüro Dpren und der DGB-Kreisverband Düren präsentieren die Ausstellung "Who cares?".
In der Ausstellung werden Frauen porträtiert, die für Vielfalt und Verantwortung in Sorgeberufen stehen.

Zu der Ausstellungseröffnung am 14.03.2016 um 16:00 Uhr im Bürgerbüro Düren, die von Bürgermeister Paul Larue eroffnet wird, laden wir Sie herzlich ein.
Weiterhin erhalten Sie Informationen zum Equal Pay Day und zur Ausstellung und anschließend laden wir zu Austausch und Sikussion ein.

Die Ausstellung kann zwischen dem 14. und 19. März zu den regulären Öffnungszeiten des Bürgerbüros besichtigt werden.

19.02.2016
Presseinformation der Stadt Düren

Berufe mit Zukunft. Was ist meine Arbeit wert?

Ausstellung im Bürgerbüro Düren zum Equal Pay Day 2016

Equal Pay Day 2016

DGB

"Who cares" heißt eine Ausstellung im Bürgerbüo über Pflege- und Sorgeberufe, die am 14. März, am "Equal Pay Day 2016", um 16 Uhr durch Bürgermeister Paul Larue eröffnet wird. Das Frauenbüro Düren und der DGB-Kreisverband Düren laden zum Besuch der Ausstellung ein, die bis zum 19. März zu sehen ist und Frauen in Wort und Bild porträtiert, die in vielfältigen Sorgeberufen tätig sind, von der Hebamme bis zur Erzieherin.

"Viel Dienst, wenig Verdienst" - unter diesem Schlagwort fasst Frauenbeauftragt Christina van Essen zusammen, warum es den Organisatiorinnen von Frauenbüro der Stadt Düren und vom DGB-Kreisverband so wichtig war, diese Berufe besonders in den Blick zu nehmen.

"Berufe mit Zukung" heißt die diesjährige bundesweite Kampagne zum Equal Pay Day am 19. März, an dem daraufhin gewiesen wird, dass Frauen in Deutschland im Schnitt 22 Prozent weniger verdienen als Männer. Die Sorge- und Pflegeberufe sind zweifellos in unserer vom demografischen Wandel geprägten Gesellschaft Berufe mit Zukunft. Sie setzen Empathie und Verantwortungsbewusstsein voraus, werden aber schlecht bezahlt. Oft werden sie im Schichtdienst geleistet, die Arbeitsbedingungen verschlechtern sich durch engere Taktirungen und Zunahme an befristeten Arbeitsverträgen. "Wir müssen uns Gedanken machen, über die gesellschaftliche Wertigkeit von Berufen", erklärt Ann-Katrin Steibert, Gewerkschaftssekretärin beim DGB und Mitstreiterin im Dürener Frauenforum. "Das Bewusstsein der Bevölkerung muss sensibilisiert werden für eine höhere Wertschätzung dieser Sorgeberufe", ergänzt Christina van Essen. Beide Frauen sehen in der Ausstellung im Bürgerbüro einen Beitrag für diese Sensibilisierung appellieren an Schülerinnen und Schüler, die Ausstellung zu besuchen.

"Junge Menschen, Männer und Frauen, sollen darin bestärkt werden, diese Berufe zu ergreifen, denn sie haben Zukunft.", betonen beide Frauen. "Aber ein Beruf hat nur dann wirklich Zukunft, wenn er mit einer Perspektive zur Existenzsicherung verbunden ist."

Und da gibt es noch viel zu tun, nicht nur in den Sorge- und Pflegeberufen, in denen sich Christina van Essen und Ann-Katrin Steibert ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis, eine Berufswahl frei von Rollenbildern und wesentlich bessere Bezahlung wünschen.

Die Ausstellung kann zwischen dem 14. und 19. März zu den regulären Öffnungszeiten des Bürgerbüros am Markt 2 in Düren besichtigt werden.

18.09.2015
Jede einzelne Stimme bei den Landrats- und Bürgermeisterwahlen zählt

DGB fordert arbeitnehmerorientierte Kommunalpolitik

Für den DGB-Kreisverband Düren ist klar: Jede einzelne Stimme bei den Landrats- und Bürgermeisterwahlen ist entscheidend, denn insbesondere in der Kommunalpolitik werden unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen gestatet.

Der DGB-Kreisverband Düren sorgte mit der Präsentation seiner Forderungen zur Landrats- und Bürgermeisterwahl in der Dürener Fußgängerzone - nach anfänglicher Irritation, gepaart mit leichtem Schmunzeln - für viel Zuspruch bei den vorbeischlendernden Passanten. Ein echter Anziehungspunkt war eine große Kiste auf der in Dürener Platt der Ausbau der sozialen Infrastruktur gefordert wurde. "Dat kleine Ida maach die Tant von de Kitaa. Die is nu fott, denn die hät de Nerve kapott," stand dort in großen Lettern geschrieben.

"Der DGB-Kreisverband Düren spricht als überparteiliche Organisation keine Wahlempfehlungen aus. Dennoch tritt er für eine arbeitnehmerorientierte Kommunalpolitik ein und erwartet, dass die Parteien und ihre Kandidaten sich mit seinen Forderungen auseinandersetzten", erläuterte Heinz Peltzer, Vorsitzender des Kreisverbands. Ganz oben auf der Agenda steht dabei eine aktive Strukturpolitik, die Arbeitsplätze sichert und neue schafft. Der Kreis Düren ist taditionell ein Standort bedeutender Energieerzeuger. Notwendig ist es, vorausschauend - auch mit öffentlicher Unterstützung - neue Geschäftsfelder zu erschließen. In einem erfolgreichen Umbau der Energieversorgung liegen große Potenziale für mehr Beschäftigung und gute Arbeit. "Dies kann nur gelingen durch eine interdisziplinäre Verzahnung von Forschung und Technologie", so Heinz Peltzer weiter "und natürlich durch eine respektvolle und ergebnisorientierte Zusammenarbeit von politischen Entscheidungsträgern, Kammern, Betrieben und Gewerkschaften vor Ort.

Ludger Bentlage, Gewerkschaftssekretär der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes, weist darauf hin, dass fast 47 Prozent der Beschäftigten im Kreis Düren, laut einer aktuellen Studie der Hans-Böckler-Stiftung, in unsicheren Jobs tätig sind. Für ihn wird damit eine Schieflage auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Düren deutlich. Der Kreisverband wollte im Rahmen seiner Aktion mit den Bürgern zu diesem Thema ins Gespräch kommen. Insofern wurden die Passanten eingeladen auf einer großen Säule selbst aufzuschreiben, was für sie gute Arbeit ist und wie aktive Arbeitsmarktpolitik gestatet werden soll.
Im Gespräch mit Herrn Bentlage wurde schnell deutlich, dass die kommunalpolitischen Akteure Mitverantwortung für die Arbeitsmarktbedingungen der Bürger vor Ort tragen. Es sollte ihr Anliegen sein, sich für gute Arbeit und den Abbau von (Langzeit-)Arbeitslosigkeit einzusetzen. Die Förderung von abschlussorientieren Maßnahmen, die Sensibilisierung der Arbeiteber für die Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Teilzeit oder die Anwendung gezielter Förderinstrumente für die Integration von am Arbeitsmarkt benachteiligten Gruppen in reguläre Beschäftigungsverhältnisse sind Maßnahmen, durch die Politik vor Ort die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bürger verbessern kann, betont der Gewerkschaftssekretär. Nicht zuletzt sind auch die Kommunen für einen Großteil der Dürener Bevölkerung Arbeitgeber und sind damit direkt für gute Arbeitsbedingungen verantwortlich. Outsourcing etwa von Reinigungsdiensten lehnt der Kreisverband strikt ab.

Überschrieben ist die Aktion des Kreisverbandes "Wir sind der Kreis Düren". Der Kreisverband macht damit unter anderem deutlich, dass das Angebot an Betreuungseinrichtungen, adäquatem Wohnraum sowie an Kultur und Bildung die Attraktivität der Region bestimmt. Die Qualität der Arbeit des Landrats sowie der Bürgermeister zeigen sich darin, in wie fern sie es schaffen, für alle Bevölkerungsgruppen Teilhabemöglichkeiten am gesellschaftlichen Leben vor Ort zu gewährleisten", erläutert Ann-Katrin Steibert, DGB-Gewerkschaftssekretärin. Ein weiterer Ausbau qualitaitv hochwertiger, frühkindlicher Bildungs- und Betreuungseinrichtungen sowie die Schaffung von kostengünstigen Wohnraum und die barrierefreien Bildungsinstitutionen stehen dabei im Fokus. Nicht zuletzt gilt es die neuen Mitbewohner im Kreis Düren willkommen zu heißen. Das ehrenamtliche Engagement im Flüchtlingsbereich ist zu begrüßen. "Der Solidaritätsgedanke, Grundidee gewerkschafltichen Handelns, rückt auf diesem Weg wieder in die Mitte der Gesellschaft", erklärt Ann-Katrin Steibert, DGB-Gewerkschaftssekretärin. Dennoch, Ehrenamt kann nur eine Ergänzung zu professioneller Untersützung sein. Es müssen langfristig weitere professionelle Unterstützungsstrukturen geschaffen werden, die den hier Ankommenden Bedingungen für eine gelingende Integration bereitstellen.