Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 005/12 - 29.03.2012

Pflicht zum Widerstand?

Im Vorfeld lädt die DGB Jugend NRW Süd West für Montag, den 2. April zu einer Diskussionsveranstaltung im Aachener Gewerkschaftshaus ein. Dabei geht es sowohl um die Hintergründe der Ereignisse in Stolberg sowie um die Zustandsbeschreibung der rechtsradikalen Szene und ihrer Aktivitäten. Im Mittelpunkt der Diskussion steht dabei auch das Instrument der friedlichen Menschenblockade. Welche Grundlagen stehen hinter der Idee des zivilen Ungehorsams? Welche Möglichkeiten und Grenzen hat die Aktionsform im Zeitalter des „Wutbürgers“? Wann wird Widerstand zur Bürgerpflicht? Losgelöst von der rechtlichen Debatte über die Legalität dieser Aktionsform wollen wir gemeinsam mit dem Bündnis gegen den Naziaufmarsch in Stolberg und vielen Interessierten, Aktiven und Betroffenen über den Ursprung der Idee des zivilen Ungehorsams und über Möglichkeiten der Umsetzung in der heutigen Zeit diskutieren.

Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind gemäß §6 VersG von der Veranstaltung ausgeschlossen.

2. April 2012 - 17:30 Uhr 

DGB-Haus / Dennewartstraße 17 / 52068 Aachen / Mathias-Wilms-Saal

 

 

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