Deutscher Gewerkschaftsbund

PM PM017/2016 - 25.10.2016

Günstiges NRW-Ticket soll Azubis bei Mobilität entlasten

DGB-Jugend wirbt bei Politik, Kammern und Unternehmen für die Einführung

Günstiges NRW-Ticket

Das erste Azubi-Ticket ist schon gedruckt: Leah Spieß von der DGB-Jugend wirbt für die Einführung DGB NRW Süd-West

"Azubis haben wenig Geld, aber hohe Kosten für Mobilität", erklärt DGB-Jugendbildungsreferentin Leah Spieß. Deswegen forder die Gewerkschaftsjugend, dass Auszubildende ähnlich wie Studierende mit einem günstigen NRW-Ticket für Bus und Bahn entlastet werden.

"Wir brauchen endlich ein NRW-Azubi-Ticket, das alle Azubis günstig erwerben können", erläutert Spieß. Dies würde den jungen Menschen nicht nur ihren Weg zur Arbeit vereinfachen. Mit einem Azubi-Ticket sei es wesentlich günstiger und attraktiver, Ausbildungsplätze in regionaler Entfernung vom Wohnort anzunehmen. So sei dies ein wirksames Hilfsmittel, um regionale Unterschiede zwischen Ausbildungsangebot und -nachfrage zu lindern. "Im Ergebnis wird es mehr erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildungen geben!", prognostiziert Leah Spieß.Das erste Azubi-Ticket ist schon gedruckt:

Wichtig ist der DGB-Jugend, dass durch ein Azubi-Ticket die gesellschaftliche Teilhabe von Auszubildenden verbessert wird: "Wenn Azubis landesweite Kulturveranstaltungen oder Wochenendseminare besuchen, sind sie derzeit schlechter gestellt als Studierende, die mit dem Semesterticket unbegrenzt Bus und Bahn fahren können", ergänzt Leah Spieß.

Um ein NRW-weites Azubi-Ticket schon im nächsten Jahr umzusetzen, wirbt die Gewerkschaftsjugend bei der Landespolitik, bei den Kammern und Unternehmen für Unterstützung. "Bisherige Versuche zur Einführung regionaler Azubi-Tickets sind häufig am lokalen Widerstand gescheitert. Deswegen setzen wir auf Überzeugungsarbeit der Landespolitik", resümiert Leah Spieß.

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