Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 020/2020 - 27.08.2020

Am 1. September ist Antikriegstag

Antikriegstag 2020

DGB Region NRW Süd-West

Auch 75 Jahre nach Beendigung des 2. Weltkrieges gibt es reichlich Anlass, am Antikriegstag für Frieden und Völkerverständigung, gegen Aufrüstungswahnsinn und Rüstungsexporte zu demonstrieren. In Aachen hat sich ein breites Bündnis der friedenspolitischen Organisationen zusammen geschlossen, um am diesjährigen Antikriegstag mit einer Friedensdemonstration und Kundgebung auf die aktuellen Ereignisse einzugehen.

Ab 17 Uhr sind alle friedenspolitisch interessierten Menschen eingeladen, sich am Aachener Elisenbrunnen zu versammeln. Die Kundgebung erfolgt entgegen den Vorjahren dieses Mal erst im Anschluss an die Demonstration auf dem Aachener Markt.

Für das 'Bündnis Aachener Appell' spricht Friedegard Siepmann-Karrenbrock. Dem Bündnis geht es darum, auf die besondere Bedrohungslage der Region hinzuweisen, da neben den US-Atomwaffen in der Eifel auch noch zwei weitere Atomwaffenlager in Belgien und den Niederlanden existieren und die Aachener Region damit die wahrscheinlich höchste Atomwaffendichte hat.

Inga Adams vom Seenot-Rettungsverein S.O.S. Mediterranee wird auf die schwierige Lage ziviler Rettungsschiffe im Mittelmeer hinweisen. Seit vielen Monaten findet eine Kriminalisierung der zivilen Seenot-Rettung statt, die mit vielerlei Schikanen an der Ausübung ihrer Rettungseinsätze gehindert oder denen der Zugang zu sicheren Häfen verweigert wird.

In einem Beitrag der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen (Die Linke) wird es u.a. um ökonomische Zwangsmaßnahmen und Sanktionen gegen China sowie die zunehmende militärische Drohkulisse durch die US-Kriegsmarine im süd-chinesischen Meer  gehen. Auch die Bundesrepublik hat durch Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer eine deutsche Präsenz in der dortigen Region angekündigt.


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