Deutscher Gewerkschaftsbund

Antikriegstag 2019

iCal Download
Antikriegstag 2019

DGB Region NRW Süd-West

Nie wieder Krieg!
Nie wieder Faschismus!
Für Frieden und Abrüstung!

Das ist die Antwort der Gewerkschaften auf das unermessliche Leid, das Nazi-Deutschland über die Welt gebracht hat als es am 1. September 1939 Polen überfiel und damit die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs auslöste. Achtzig Jahre nach Beginn des grauenhaften Vernichtungskriegs der Nazis haben wir allen Anlass, am Antikriegstag daran zu erinnern, wohin das Wiedererstarken von blindwütigem Nationalismus und Militarismus, von Menschenfeindlichkeit und Rassismus führen kann.

Unter dem Titel „Krieg und Frieden“ bieten wir euch einen Poetry Slam an. In der Woche vor und nach dem Antikriegstag ist die Ausstellung „Gegen das Vergessen“ im DGB-Haus in Aachen zu besichtigen.

Poetry Slam - Krieg und Frieden

Samstag, 31 August 2019
Beginn 19:00 (Einlass 18:30)
Jugendkirche Aachen

Ob heiter oder ernst, melancholisch oder wütend… fast alles ist erlaubt beim
‚Schlagabtausch der Poeten‘.

Am Vorabend des Antikriegstages laden der DGB und die DGB Jugend junge und bekannte Talente aus der Poetry Slam - Szene ein, die uns mitnehmen zu einer poetischen Auseinandersetzung mit den Themen ‚Krieg & Frieden‘. An diesem Abend gibt es keine Gewinner oder Verlierer, kein Ausscheiden und kein Finale. Stattdessen gibt es viele intelligente und nachdenkliche Texte, moderiert von Oscar Malinowski, einem der bekanntesten Slam Poeten aus unserer Region. Musikalisch umrahmt wird der Abend von Bärbel Ehlert mit ihrer Band ‚Da Musica‘.

Wegbeschreibung: Jugendkirche Aachen (Dreifaltigkeitskirche), Herzogstraße 2A (Ecke Zollernstraße/Herzogstraße)

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten: barbara.obst@dgb.de oder 0241/9467120

Ausstellung „Gegen das Vergessen“

Das Kriegsgefangenenlager in Arnoldsweiler bei Düren (Stammlager VI/H) unterstand der Deutschen Wehrmacht und nahm polnische und französische Gefangene sowie überwiegend arbeitsunfähige russische und ukrainische Gefangene auf. Diese wurden nach ihrem Arbeitseinsatz in der Industrie und im Bergbau unterernährt und entkräftet nach Arnoldsweiler transportiert. Zeitzeugenberichten zufolge starben hier täglich acht bis zehn Menschen.

Die von aus der Region stammenden Gewerkschaftern entwickelte Ausstellung erinnert auf 10 Tafeln, an das, was dort geschehen ist, und trägt dazu bei, dass rechte und rechtspopulistische Weltbilder nicht mehr Maßstab politischen Handelns werden dürfen.

Die Ausstellung ist zwischen dem 26. August und 13. September 2019 zu besichtigen.

Ausstellungseröffnung: Montag, 26. August 2019 um 17:00 im Foyer des DGB-Hauses in Aachen, Dennewartstraße 17

Kontakt für weitere Informationen und Führungen:
Ludger Bentlage, DGB-Kreisverband Düren - l.bentlage@gmx.de oder 02421 73714
Ulrich Titz, IG BCE Ortsgruppe Düren - ulrich.titz@googlemail.com oder 0163 8888745