Deutscher Gewerkschaftsbund

Woh­nen: mehr preis­wer­ten + öf­fent­li­chen Wohn­raum schaf­fen!
Wohnen_Wahl
DGB Region NRW Süd-West
In den nächsten 10 Jahren fallen viele öffentlich geförderte Wohnungen aus der Preisbin-dung (z.B. ca. 40 % im Kreis Düren). D.h. die Mieten werden dort steigen, denn sie sind nicht mehr sozial gedeckelt. Schon heute wird es immer schwieriger, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Eine Folge: Arbeitnehmer*innen mit durchschnittlichen Gehältern müssen einen immer höheren Anteil ihres verfügbaren Einkommens für die Miet- und Mietnebenkosten ausgeben. Für Menschen mit niedrigen Einkünften ist es fast unmöglich, bezahlbaren Wohn-raum zu finden. 30 % Mietkostenanteil vom Netto-Einkommen gilt unter Fachleuten als Höchstbelastungsgrenze. Beträgt das gemeinsame Nettohaushaltseinkommen einer Familie z.B. 2.500 €, dann soll die Warmmiete nicht mehr als 750 € betragen.
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Nah­ver­kehr für Pend­ler*in­nen at­trak­tiv ge­stal­ten
Pendler_Wahl
DGB Region NRW Süd-West
Etwa 90.000 Berufspendler*innen strömen täglich in unsere Region und etwa 36.000 pendeln täglich über die Grenze nach Belgien oder in die Niederlande, um ihre Arbeitsplätze zu erreichen. Für viele bedeutet das Stress, Stau und hohe Kosten. Unser Ziel ist eine bezahl-bare Mobilität in guter Qualität. Dabei muss der Verkehr der Zukunft Co²-neutral sein. Dafür bedarf es eines Konzeptes, das Fragen der Stadtentwicklung, Raumplanung und des Wohnungsbaus miteinbezieht. Der Umstieg auf ökologisch sinnvolle Verkehrsmittel muss so gestaltet werden, dass der tägliche Weg zur Arbeit, ob im Ballungszentrum oder im ländlichen Raum, nicht zur unlösbaren Herausforderung wird.
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Kin­der­be­treu­ung und Pfle­ge – Kom­mu­nen in der Ver­ant­wor­tung
Kinderbetreuung_Wahl
DGB Region NRW Süd-West
Knapp 50 % der Eltern mit Kindern unter drei Jahren wünschten sich 2019 einen Betreuungsplatz für ihr Kind. Die bundesweite Betreuungsquote liegt bei etwa 34 %. (Kreis Düren: 28,2 %, Kreis Euskirchen: 23 %, Kreis Heinsberg: 24,4 %, StädteRegion Aachen 32,3 %). Das heißt, der regionale Bedarf ist noch nicht gedeckt und der Ausbau muss weitergehen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss in Verwaltung und Gesellschaft vorbildlich gelöst werden. Die Kommunen stehen vor Ort in der Verantwortung, die praktischen Bedingungen zu schaffen, um Elternschaft, Pflege und Beruf parallel zu ermöglichen. Als kommunale Arbeitgeber tragen sie Sorge für gute Arbeitsbedingungen für ihre Beschäftigten.
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Gu­te Ar­beit in der Kom­mu­ne
Geht wählen
DGB Region NRW Süd-West
In den kommunalen Behörden wird nicht nur unser gesellschaftliches Zusammen-leben vor Ort geregelt, sondern Kommunen sind auch Arbeitgeber und vergeben Aufträge an Dritte. Insofern haben sie auch eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Beschäftigten und als großer Player auf dem (Arbeits-)Markt sowohl eine Lenkungsfunktion als auch eine gesellschaftliche Verantwortung und Vorbildfunktion.
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Struk­tur­wan­del ge­stal­ten – da­mit das En­de der Koh­le­ver­stro­mung nicht zum Ab­bau von Ar­beitsplät­zen führ­t.
Strukturwandel_Wahl
DGB Region NRW Süd-West
Mit dem Kohleausstiegs- und dem Strukturstärkungsgesetz hat der Bundestag in weiten Teilen den Vorschlag der „Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ umgesetzt. Damit ist der Fahrplan für den Ausstieg aus der Kohleverstromung festgelegt. Bis spätestens 2038 wird Deutschland aus der Verstromung von Braun- und Steinkohle aussteigen. Dies hat große Auswirkungen auf das Rheinische Revier. Bereits ab 2021 werden die ersten Kraftwerksblöcke abgeschaltet. Damit fallen viele Arbeitsplätze in unserer Region weg. Gleichzeitig stellt die Bundesregierung viele Milliarden Euro zur Verfügung, um den dadurch ausgelösten Strukturwandel zu gestalten.
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Aus­bil­dung für die Zu­kunft!
Ausbildung_Wahl
DGB Region NRW Süd-West
Modernisierung der Berufskollegs Es braucht eine gebührenfreie und für alle zugängliche Bildung von der KiTa bis zur Weiterbildung. Eine verantwortliche Schul- und Bildungspolitik stärkt die öffentliche Verantwortung und widersetzt sich Privatisierungstendenzen. Kommunen, die Chancengleichheit wollen, setzen auf integrierte Schulen, und fördern das längere gemeinsame Lernen. Investitionen folgen dem Ansatz, Ungleiches auch ungleich zu behandeln.
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De­mo­kra­tie stär­ken – Rech­te Het­ze be­kämp­fen – Wäh­len ge­hen
Rechte Hetze_Wahl
DGB Region NRW Süd-West
Demokratie braucht Zusammenhalt. Sie entsteht durch Teilhabe und Mitbestim-mung, auch jenseits von Wahlen. Politische Bildungsarbeit und politische Mitsprachmöglichkeiten müssen vor Ort gestaltet werden. Langfristige und auskömmliche Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit Alle jungen Menschen haben Anspruch auf Jugendarbeit und entsprechend aus-kömmlich finanzierte Strukturen und Angebote. Jugendarbeit adressiert somit jeden jungen Menschen und ist nicht nur unter präventiven oder defizitären Aspekten zu fördern. Sie ist eine der wichtigsten Sozialisationsinstanzen für junge Menschen. Die Förderung der Jugendarbeit nach Kassenlage in einigen Kommunen zerstört Vertrauen zwischen Trägern und Verwaltung. Zusätzlich führt dies zu verschlechterten Arbeitsbedingungen, wie zunehmenden Befristungen und wachsenden Arbeitsbelastungen der Beschäftigten in den Sozialen Diensten.
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